Traum und Wirklichkeit

sammlung alfred kubin

Die Kulturinitiative Lohninghof präsentiert mit ihrer KUBIN-Sammlung im Stiegenhaus und im Eingangsbereich des Veranstaltungssaals Werke Alfred Kubins mit Bezug zu Zell am See und Umgebung.

Mit der Ausstellung beteiligt sich die Kulturinitiative zugleich am überregionalen Projekt Weg der Kostbarkeiten. Im Pinzgau und im angrenzenden Tirol führt die Museumsrundreise auf die Spuren von sieben außergewöhnlichen Künstlern mit Bezug zur Region: Neben Alfred Kubin sind dies Anton Faistauer in Maishofen, Richard Hirschbäck in Thumersbach, Gottfried Salzmann in Saalfelden, Josef Stoitzner in Bramberg, Michael Hofer in Leogang und Alfons Walde in Kitzbühel.

Alfred Kubin verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Zell am See, besuchte hier die Volksschule und kehrte zeitlebens immer wieder in den Pinzgau zurück. In einigen seiner Zeichnungen nahm er direkt Bezug auf Zell am See und den Zeller See sowie auf prägende Erlebnisse aus dieser Zeit.

Über Zell am See sagte Kubin später: Dieses kleine Hochgebirgsdorf bildet den eigentlichen Hauptschauplatz meiner Kindheit. […] Gerne lag ich an einer abschüssigen Stelle des Seeufers oder am Kanal im Moor und schaute lange in die durchsichtige Tiefe.“